ULLAS ALLERLEI



FALSCHER HASE

Den Falschen Hasen hat meine Mutter oft gemacht, allerdings ohne Zwiebeln. In dieser Form ließ ich mir als Kind Fleisch auch ab und zu gefallen.

Du bereitest den Fleischteig wie im vorhergehenden Rezept (Fleischpflanzl), läßt aber den Knoblauch weg.
Einen großen, mehr flachen "Klops" formen, ebenfalls in Semmelbrösel wälzen und in der Pfanne oder im Ofen braten. Erst von beiden Seiten anbraten und dann bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel durchbraten lassen.
In der Pfanne geht es schneller. Im Ofen hast du weniger Arbeit, du mußt das Fleisch nur einmal umdrehen.
Falscher Hase © 1989 M. Stoewer
Die Bratensoße gießt du mit Sahne oder Crème fraîche auf und dickst sie mit 1 TL Mehl an. Meine Mutter nahm immer saure Sahne, denn damals war Crème fraîche bei uns völlig unbekannt.

Wenn du den Falschen Hasen im Ofen gemacht hast, komm nicht auf die Idee, die Reine auf den Herd zu stellen, wenn sie aus Keramik ist. Die Hitze mag sie nicht und bekommt einen Sprung vor Wut über die falsche Behandlung. Ja, durch Schaden wird man klug, mir hatte das niemand gesagt.

Du gießt also den Bratensaft in ein Töpfchen um und machst in diesem die Soße fertig.

Dazu passen Kartoffeln oder Kartoffelbrei und besonders gut Blumenkohl, aber auch fast jedes andere Gemüse.

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Blätterteigtörtchen mit Nuss, Marzipan und Äpfeln.
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